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Stadtteil - Aktionstage:

Sicheres Freiburg.e.V.

Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg

Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangslage

2. Projektbeschreibung

2.1. Akteure des "Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg"

2.2. Graffitibeseitigung/Schadensregulierung

2.3. Verstärkte und gezielte Polizeiarbeit

2.4. Täter-Opfer-Ausgleich

2.5. Sensibilisierung der Öffentlichkeit

2.6. Prävention

3. Konzeption

4. Finanzierung

5. Aufgaben der einzelnen Akteure

5.0. Der Runde Tisch

5.1. Sicheres Freiburg e.V.

5.2. Stadt Freiburg

5.3. Polizeidirektion (PD) Freiburg

5.5. Gerichte und Staatsanwaltschaft

5.6. Die Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgerverein (AFB)

5.7.  Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Freiburg

5.8. Freiburger Einzelhandelsverband

5.9. ARGE Freiburger Stadtbild e.V.

5.1.0. Jugendhilfswerk e.V.

5.1.1. Verein zur Förderung kommunaler Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahmen            e.V. (VABE)

5.1.2. Sponsor/innen

6. Abschließende Bemerkung

 

 

Projekt Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg

Professionelle, schnelle und kostengünstige/ -lose Beseitigung von

       Farbschmierereien

 

 

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1. Ausgangslage:

 

Sachbeschädigungen durch Graffiti an öffentlichen oder privaten Gebäuden stellen in

Freiburg ein ernst zu nehmendes Problem dar.

 

Die Zunahme der illegalen Graffiti hat Auswirkungen auf das öffentliche Leben. Das selbst erlebte Straßenbild beeinträchtigt in entscheidendem Maße das Sicherheitsgefühl vieler Bürger/innen und kann Kriminalitätsfurcht auslösen. Gleichzeitig erzeugt eine Gegend, die unordentlich erscheint, nach der „broken-windows-Theorie“ von Wilson und Kelling ein Kriminalität förderndes Klima. Die Allgegenwärtigkeit von Vandalismus und illegalen Graffiti im Straßenbild führt dazu, dass sich ein nicht geringfügiger Anteil der Bevölkerung im öffentlichen Raum unsicher fühlt.

 

Illegale Graffiti beeinträchtigen nicht nur das Sicherheitsgefühl der Bürger/innen und schädigen das Image der Stadt, sondern stellen auch einen erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden dar. Bundesweit bewegen sich die Schätzungen über die durch Graffiti verursachten Schäden allein an öffentlichen Gebäuden zwischen 200 und 500 Millionen Euro jährlich. Bezeichnend ist daneben die Tatsache, dass unter Geschäftsleuten in deutschen Städten Graffiti noch vor Kriminalität allgemein als Nummer zwei der innerstädtischen Probleme gilt.

 

Eine detaillierte Darstellung des Ausmaßes von Graffitischmierereien ist kaum möglich, da illegale Graffiti häufig nicht angezeigt werden. Die Stadt Freiburg hat sich in der Vergangenheit bereits intensiv um ein attraktives Erscheinungsbild bemüht. Angestrebt ist eine saubere und sichere Stadt, sowohl für die Bürger/innen als auch für Besucher/innen und  Tourist/innen.

Um dieses Image zu bewahren, haben es sich die Initiatoren des „Solidarmodells Anti- Graffiti Freiburg“ zur Aufgabe gemacht, sich des Themas illegale Graffiti umfassend anzunehmen und ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln. 

 

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2. Projektbeschreibung:

 

Ein wichtiger Ansatz zur Eindämmung der Sachbeschädigungen durch Graffiti bietet die wissenschaftlich fundierte Erkenntnis, dass Sprayer/innen ihre „Kunstwerke“ öffentlich zur Schau stellen wollen. Deshalb sollte Graffiti möglichst schnell nach der Entdeckung

entfernt werden, sodass dieser Anreiz entfällt. Hier setzt das "Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg" an. Mit dem Projekt soll ein konzertiertes Vorgehen rund um das Problemfeld illegale Graffiti gewährleistet werden. Die teilnehmenden Akteure werden vernetzt. Das Gesamtkonzept basiert auf mehreren Säulen.

 

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2.1. Akteure des "Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg"

 

           Malerbetriebe

 

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2.2. Graffitibeseitigung/Schadensregulierung

 

Mit dem "Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg" soll eine grundsätzlich zeitnahe und kostenlose/-günstige Beseitigung von Graffiti an privaten Gebäuden gewährleistet werden. Die Entfernungen von Graffiti an öffentlichen/städtischen/nicht privaten Gebäuden bedürfen der Sonderregelungen. Es besteht keinerlei Rechtsanspruch auf die Beseitigung von Graffiti. Organisiert wird das Projekt durch den gemeinnützigen Verein „Sicheres Freiburg e.V.“, der sich wiederum durch Spendengeldern sowie durch Zuwendungen von Geldbußen der Gerichte und der Staatsanwaltschaft finanziert.

 

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2.3. Verstärkte und gezielte Polizeiarbeit

Durch konzentriertes Vorgehen gegen Graffititäter/innen soll eine höhere Aufklärungs-  quote erreicht werden. 

 

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2.4. Täter-Opfer-Ausgleich

In dem außergerichtlichen Verfahren Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) wird ein direkter Kontakt zwischen Täter/innen und Geschädigten hergestellt, um eine für beide Seiten befriedigende Schadenswiedergutmachung zu ermöglichen.

Geständige Graffititäter/innen sollen im Rahmen des Projektes verstärkt bei der Beseitigung von Farbschmierereien eingesetzt werden. Der TOA wirkt erwiesenermaßen präventiv und stellt sich als gute pädagogische Reaktionsmöglichkeit auf delinquentes Verhalten dar. Die Teilnahme an einem TOA ist sowohl für die Täter/innen als auch für die Geschädigten freiwillig. Der TOA kann dann angeboten werden, wenn die bis 21jährigen Täter/innen ihren Wohnort in Freiburg Stadt haben.

 

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2.5. Sensibilisierung der Öffentlichkeit

Häufig werden Beschädigungen durch Graffiti nicht angezeigt, weil die Betroffenen resigniert haben und nicht mit einer Aufklärung der Tat und somit nicht mit einer Schadenswiedergutmachung rechnen.

Durch die Präsentation des Projekts auf kommunaler Ebene soll die breite Öffentlichkeit darüber hinaus sensibilisiert und ihre Bereitschaft zur aktiven Unterstützung gefördert werden. Durch eine umfangreiche Dokumentation der illegalen Graffiti und deren Beseitigung sowie durch verstärkte Polizeiarbeit soll die Ermittlungsquote erhöht, das Vertrauen der Bevölkerung wieder gewonnen und somit die Anzeigebereitschaft gestärkt werden.

 

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2.6. Prävention

Eine Aufklärungskampagne in Schulen und Jugendtreffs soll erfolgen, um gerade jun-  gen Menschen die Strafbarkeit von illegalen Graffitischmierereien und die mit der Tat verbundenen straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen bewusst zu machen.

 

 

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3. Konzeption:

Die Bürgervereine bewerben sich bei Sicheres Freiburg e.V. um die Durchführung eines Aktionstages in ihrem Stadtteil. Der Vorstand von Sicheres Freiburg e.V. entscheidet, im Einvernehmen mit der Malerinnung und der Polizeidirektion Freiburg über die Bewerbungen. Eine aktive Mitarbeit der Bürgervereine in der Vorbereitung und am Aktionstag ist zwingend.

 

Illegale Graffiti werden an Aktionstagen beseitigt. Maximal zwei Mal erfolgt eine anschließende kostenlose/-günstige erneute Reinigung bei  d e n  privaten Immobilien, die an diesen Aktionstagen gereinigt wurden und innerhalb der darauf folgenden sechs Monate erneut beschmiert wurden. Voraussetzung für eine erneute Reinigung ist  die Anzeigenerstattung. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

 

Nach Anzeigenerstattung erhält die/der Geschädigte von der Polizei das sgn. „Aufnahmeblatt zur erneuten Reinigung“. Die/Der Geschädigte legt der Malerinnung das Aufnahmeblatt vor. Ein Malerbetrieb wird informiert, der das Graffito zeitnah entfernt. Die Materialkosten des Malerbetriebs werden durch den Verein "Sicheres Freiburg" beglichen; Maler/innen setzen ihre Arbeitszeit ehrenamtlich ein, eine steuerliche Begünstigung wird im Einzelfall besprochen.

  

 

4. Finanzierung:

 

Die Finanzierung von Informationsmaterialien und Öffentlichkeitsarbeit erfolgte im Rahmen einer Anschubfinanzierung durch die Stadt Freiburg, Stadtbild e.V. und die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Freiburg.

 

Die Kosten für Sachmittel werden durch "Sicheres Freiburg e.V." getragen. Zur Refinanzierung setzt der Verein Geldzuweisungen von Gerichten und der Staatsanwaltschaft sowie Spenden- und Sponsorengelder ein. Wird der/die Täter/in ermittelt, soll darauf hingewirkt werden, dass die angefallenen Kosten nachträglich durch diese/n dem Solidarmodell / Sicheres Freiburg e.V. ersetzt werden. 

 

5. Aufgaben der einzelnen Akteure

 

5.0. Der Runde Tisch

Die im Folgenden aufgeführten Akteure des Solidarmodells treffen sich in regelmäßigen Abständen am Runden Tisch. Hier werden die Interessen diskutiert und gebündelt, nächste Schritte besprochen, Weiterentwicklungen konzipiert.

 

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5.1. Sicheres Freiburg e.V.

Der Verein "Sicheres Freiburg"  ist für die Koordinierung des Projektes verantwortlich. Er stellt die Schaltstelle für die anderen Partner/innen dar und gewährleistet den planmäßigen Ablauf.

 

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5.2. Stadt Freiburg

Das "Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg" richtet sich an private Immobilienbesitzer/innen. Mit der Stadt Freiburg erfolgen die Modalitäten für eine  Entfernung von Schmierereien an öffentlichen Gebäuden im Einzelnen. Insbesondere geht es hier um die Finanzierung der Graffitibeseitigung und die weitergehende Unterstützung des Vereins  "Sicheres Freiburg".

 

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5.3. Polizeidirektion (PD) Freiburg

Der PD Freiburg kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Sie leistet professionelle Sachbearbeitung, Ermittlungs- und Präventionsarbeit durch gesonderte Schwerpunkt- sachbearbeiter Graffiti.

 

5.4. Maler- und Lackiererinnung / Malerbetriebe:

Die solidarische Mitarbeit der Malerinnung und der Malerbetriebe spielt eine zentrale Rolle. Obwohl die Arbeit am Objekt ohne den üblichen Stundenlohn durchgeführt wird, macht sich dieser Einsatz doch „bezahlt“: den Betrieben werden die Materialkosten erstattet, ferner zeigen die Erfahrungen, dass die teilnehmenden Malerbetriebe durch Presseberichte und Erwähnung auf der Homepage von Sicheres Freiburg e.V.  einen großen Imagegewinn erzielen, von Folgeaufträgen profitieren können und die immer wiederkehrenden Aktionstage für kostenlose Werbung sorgen.

Sicheres Freiburg e.V. unterstützt die Malerfirmen durch die Erwähnung ihrer  ehrenamtliche Arbeit  auf der Homepage www.sicheres-freiburg.de und eine entsprechende Verlinkung.

 

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5.5. Gerichte und Staatsanwaltschaft 

Eine gut funktionierende und unbürokratische Kommunikationsebene zwischen der Justiz und den anderen Kooperationspartnern des Projektes ist wichtig.

Im Vordergrund steht die Wiedergutmachung des materiellen Schadens. So können im Rahmen eines Strafverfahrens Graffititäter/innen zum Ableisten von Arbeitsstunden verpflichtet werden; im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA) wird der Kontakt mit den Geschädigten herbeigeführt und die/der Straftäter/in mit ihrem/seinem Fehlverhalten konfrontiert. So kann ihr/ihm sein Fehlverhalten auch aus Sicht des Geschädigten noch einmal verdeutlicht werden; ein besseres Verständnis entsteht und die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung wird minimiert.

 

Ferner gilt es mit Richtern und mit Verantwortlichen der Staatsanwaltschaft einen Weg zu finden, wie und in welcher Höhe Geldzuweisungen zur Finanzierung des Projekts an den Verein "Sicheres Freiburg"  unbürokratisch gewährleistet werden können. Anknüpfungspunkt ist die Tatsache, dass das Geld unmittelbar und direkt für eine saubere Stadt und somit für die Allgemeinheit eingesetzt wird.

 

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5.6. Die Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgerverein (AFB)

Die AFB fungiert als Multiplikatorin für die Idee des "Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg", akquiriert in den Bürgervereinen ehrenamtliche Mitarbeiter/innen und unterstützt die Durchführung der Aktionstage, die in den Stadtteilen organisiert werden. Die angeschlossenen Mitgliedsvereine der AFB fungieren als Multiplikatoren und  Ansprechpartnerinnen in ihren Stadtteilen.  

 

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5.7.  Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Freiburg

Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Freiburg unterstützt das "Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg" in mehrfacher Hinsicht:

-   materiell durch eine Anschubfinanzierung,

-   ideell durch ihre Öffentlichkeitsarbeit, Berichterstattung und Spendenaufrufe in ihrer
    Verbandszeitung und der Freiburger Hausbesitzer-Zeitung,

-         personell durch die wöchentlich mehrstündige Mitarbeit einer Angestellten.

 

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5.8. Freiburger Einzelhandelsverband

Der Freiburger Einzelhandelsverband unterstützt das "Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg" ebenfalls durch Öffentlichkeitsarbeit und ermöglicht die Planung und Organisation des Runden Tisches.

 

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5.9. ARGE Freiburger Stadtbild e.V.

Die ARGE Freiburger Stadtbild e.V. stellt seine Logistik zur Verfügung bei der Öffentlichkeitsarbeit, akquiriert Spenden für das Projekt; ein Vorstandsmitglied beteiligt sich am Runden Tisch.

 

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5.1.0. Jugendhilfswerk e.V.

Der Mediator des JHW führt den Täter-Opfer-Ausgleich durch. Er nimmt nach Erhalt der Anzeigen durch die Staatsanwaltschaft Kontakt mit Täter/innen und Geschädigten auf, bietet eine außergerichtliche Konfliktschlichtung an und überwacht die Schadenswiedergutmachungsleistungen. Er verfasst den Abschlußbericht an die Staatsanwaltschaft und informiert das Gericht über den Verlauf des TOA. Diese entscheiden über den Ausgang des Strafverfahrens. Durch seine Arbeit trägt das JHW  zu konstruktiver Präventionsarbeit in der Kommune entscheidend bei.

 

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5.1.1. Verein zur Förderung kommunaler Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahmen 
         e.V. (VABE)

Der VABE als Beschäftigungsträger beteiligt sich mit seiner Malergruppe an der Entfernung von Graffiti, sofern es sich um Sandstrahlarbeiten handelt. Soweit es sich bei Täter/innen um ALG II Empfänger/innen handelt, kann er/sie bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive unterstützen und so einer Rückfallgefahr mit vorbeugen.

 

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5.1.2. Sponsor/innen

Sponsor/innen unterstützen das Projekt materiell durch Zuweisungen von Spenden an den Verein "Sicheres Freiburg", fördern hierdurch das Gesamtprojekt und tragen zu einer sauberen, lebens- und liebenswerten Stadt bei. An den Aktionstagen und in den Presseberichten über den Verlauf des Modells besteht die Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit. Das "Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg" lebt von der Unterstützung durch Sponsor/innen. Nur mit einer breiten Unterstützung durch Privatpersonen, Verbände, Institutionen und Gewerbetreibende kann eine dauerhafte, gute und effektive Graffitiprävention und  -beseitigung gewährleistet werden.

 

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6. Abschließende Bemerkung

Um gute Präventionsarbeit leisten zu können, bedarf es außerdem der Unterstützung all Derjenigen, die mit Jugendlichen zu tun haben. Es bedarf  der Bereitschaft, in

Schulen und Jugendtreffs Informationsmaterial auszulegen, das in adäquater Weise den Jugendlichen die Problematik des illegalen Graffitisprayens nahe bringt und das Unrechtsbewusstsein stärkt. 

In einem zweiten Schritt können Lehrer, Sozialarbeiter und Jugendleiter so geschult werden, dass sie sich zusammen mit den Jugendlichen im Unterricht oder in

Veranstaltungen und Projekten  mit dem Thema auseinandersetzen.

 

Das Projekt "Solidarmodell Anti- Graffiti Freiburg" konnte nur durch die solidarische Zusammenarbeit und das Engagement vieler einzelner Akteure entstehen. Ein „Runder Tisch“ wurde installiert, dessen Teilnehmer/innen sich regelmäßig treffen. Insgesamt ist das Konzept auf sehr positive Resonanz und großes Interesse in der Öffentlichkeit gestoßen.

 

 

Freiburg, November 2009

 

 

 

Ulrich von Kirchbach                                                           Beate Hauser

Bürgermeister                                                                     Geschäftsführerin Kommunale

1. Vorsitzender Sicheres Freiburg e.V.                            Kriminalprävention

und Verein „Sicheres Freiburg“

 

 

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